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Willkommen beim Brettspiel Podcast – Basti, Björn, Mario, Stefan, Sascha und Steffi sprechen über ihr liebstes Hobby.
Ungeschnitten, ungescripted und … ungeniert.
🎧 Koalla Spiele: Ein Jahr später
Ein Jahr ist vergangen – und bei Koalla Spiele ist einiges passiert!
Björn und Stefan sprechen erneut mit Christopher von Koalla und schauen zurück auf ein spannendes erstes Jahr: Von den ersten Schritten mit Kauri über die überraschende Nominierung bis hin zur steigenden Bekanntheit in der Szene.
Doch es bleibt nicht beim Rückblick:
Was kommt als nächstes? Welche Herausforderungen bringt ein wachsender Verlag mit sich? Und wie fühlt es sich an, plötzlich mittendrin zu sein statt nur dabei?
Natürlich geht es auch um neue Projekte – inklusive erster Einblicke in Arydnik, Diskussionen über Erweiterungen, Lokalisierungen und die Frage, wohin die Reise für Koalla Spiele noch geht.
Ein ehrliches, persönliches Gespräch über Leidenschaft, Wachstum und die Realität hinter einem Brettspielverlag.
Wenn Ihr Teil einer Folge sein wollt, nehmt gerne Fragen an uns oder auch allgemeines Feedback mit unserem neuen Tool auf:
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🕒 Kapitelmarken
00:00:00 Intro
00:01:16 Begrüßung Kalla
00:02:09 Stefan singt die Intros ein
00:02:52 1 Jahr Koalla Der Rückblick
00:03:59 Kauri der Evergreen – Das Kennenlernen
00:05:56 Kauri das Erscheinen
00:08:47 Ob es weiter geht ist die Frage
00:11:07 Kauri – Die Überraschung Longlist Kennerspiel
00:14:17 Die Bekanntheit steigt!
00:17:43 Die Freude war auf beiden Seiten
00:20:04 Koalla und Débâcle Jeux – was kommt noch
00:22:21 Koalla ein etablierter Verlag!
00:23:22 Essen immer wieder Essen
00:25:54 Donnerstag und der neue Koalla CEO
00:27:42 Kauri Fan vom Meet and Play
00:28:29 Koalla on Tour 2026
00:30:06 Messepersonal gesucht!
00:32:04 Der König des Waldes und Rock Hard 1977
00:32:41 Kauri die Erweiterungen
00:34:48 Kauri die Übersetzungen – die niederländische Version
00:36:07 Kauri ist kein historische Sim
00:37:57 SPOILER Arydnik – das neue Spiel von Koalla
00:41:22 Schafe und noch mehr Schafe…
00:42:31 Stefans Ansichten zu Arydnik
00:43:55 Special Interest – aber hier nur die Optik
00:47:53 Das Material ist top – hier zickt unsere Aufnahme kurz
00:49:27 Heute neu und übermorgen schon vergessen
00:50:21 Arydnik – eine ganz neue Welt
00:52:46 Messe Essen oder doch nicht
00:54:03 Koalla wird ein richtiger Verlag
00:58:08 Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen
00:58:53 Kalle Koalla oder doch nicht
00:59:23 Das K steht für Kwalität!
01:01:00 Übersetzungen oder Lokalisierung?
01:04:55 Leidenschaft für Spiele – La Bête ist gut!
01:06:40 Vollzeit ist eine große Verantwortung
01:08:19 DAS Schlusswort!
01:09:14 Spielegruppen haben es nicht leicht
01:09:49 Koalla Spiele oder nur Koalla?
01:10:37 antworten.brettspiel-podcast.de
01:11:45 Schöne Grüße an die Mama – Koalla Werbung
01:12:56 Werbung! Koalla.de – Spieletastisch.de und Huene.org🎧
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Hallo zusammen,
ich habe ein paar Anmerkungen zur Folge 3:
Zunächst möchte ich kurz auf mein Kaufverhalten eingehen, da ihr ja auch auf eures eingegangen seid. Ich möchte dies aber nicht Gegenstand dieses Beitrags machen und auch keine Diskussion über Sinn und Unsinn führen.
Auf Kickstarter bin ich seit ein paar Jahren aktiv und dass trotz der schlechten Erfahrungen des ersten unterstützten Projekts. Und ja, ich kann bestätigen, dass meine Bereitschaft dort mehr Geld auszugeben höher ist. Ob das an den guten Kampagnen liegt? Vielleicht. Ob es an den Extras und Exklusives hängt? Mit hoher Wahrscheinlichkeit! Ein Stück liegt es aber auch daran, dass immer ein wenig die Angst mitschwingt, dass es das Spiel danach nicht mehr geben wird. Deshalb bin ich auch eher bei dem All-In bzw. Deluxe Pledges dabei, was dann doch ordentlich ins Geld geht.
Nüchtern betrachtet ist das natürlich Quatsch: Gute Spiele kommen meist in den Handel. Die Extras braucht man oft nur als Sammler. Oft spielt man so große Kickstarter (a la Gloomhaven) ja nicht mal ansatzweise soweit, dass man mehr als das Grundspiel braucht. Aber wie gesagt es soll hier ja nicht um die Vernunft gehen oder um meine schwache Willenskraft.
Spiele auf dem Sekundärmarkt (also eBay und so) kaufe ich nur, wenn ich es sonst nicht mehr im Handel bekomme. Natürlich gibt es für einige Spiele Reprints von Verlagen oder von Fans (Hunter&Cron), aber halt nicht von allen. Und manche Spiele haben wohl nie ne Chance noch mal zu kommen (gerade wenn auch Lizenzen im Spiel sind).
Persönlich suche ich schon lange nach einer deutschen Mechs VS Minions Version. Aber die ausgerufenen Preise sind mir zu teuer, weshalb ich da einfach Pech habe. Aber so ist es ja nicht nur bei Brettspielen. Angebot und Nachfrage regulieren ja auch den restlichen Markt. Man kann sich darüber aufregen, aber so ist es halt nun einmal. Wenn die Preise für ein Spiel zu hoch sind, sollte man sich fragen ob man es wirklich unbedingt haben muss, statt sich zu sehr über die Verkäufer aufzuregen.
Ich finde auch den Grund warum jemand etwas verkauft total egal. Da kann er mich auch anlügen und sagen er hat es versehentlich zweimal gekauft. Für den eigentlichen Handel ist das doch egal (mal abgesehen davon, dass man der Person dann nicht so gerne Geld schickt). Aber ich finde man sollte nicht pauschal jeden als Lügner darstellen, der eine solche Geschichte in den Verkaufstext schreibt. Nur weil man glaubt, dass einer lügt (weil man es selbst so macht? Oder woher kommt die Erfahrung) muss es ja nicht so sein. Und wie schon gesagt: Man muss den Handel ja nicht eingehen. Es zwingt einen keiner dazu (außer der kleine Sammler in einen).
Lustigerweise war Altar Quest (das ihr als Beispiel genommen habt) das erste Kickstarter Spiel, dass ich ganz gezielt zwei Mal gekauft habe. Natürlich einmal für mich und einmal für den Verkauf. Schließlich gehöre ich auch zu den Leuten die am liebsten noch mal Hero Quest kaufen würden, aber dafür keine Unsummen ausgeben wollen. Diesmal wollte ich auf der anderen Seite stehen und es mit Gewinn zu verkaufen. Letztendlich habe ich es zu einem fairen Preis an einen Bekannten verkauft, aus großem Reichtum wurde also nichts. 😉
Aber als es darum ging den Verkaufspreis für Altar Quest zu bestimmen, habe ich auch mal ein wenig zusammengerechnet:
Ich habe den Grundpreis für das Spiel gezahlt.
Ich habe das Geld über ein Jahr dort angelegt ohne 100% zu wissen ob das Spiel kommt, ob es gut wird und ob ich es gut verkaufen kann. Es ist also ein gewisses Risikogeschäft, was mal gut und mal schlecht ausgeht. Wie in der freien Marktwirtschaft auch, müssen die guten Fälle die schlechten Fälle ausgleichen.
Dann kommen noch Versandkosten dazu (die bei dem ein oder anderen Verlag (CMON) auch recht hoch sind).
Gebühren für die Kreditkarte und ggfs. Zölle darf man dabei auch nicht unberücksichtigt lassen.
Und wenn man das dann noch bei eBay verkauft kommen eBay Gebühren und PayPal Gebühren dazu, was der Verkäufer ja auch noch mal in den Preis einrechnen muss.
Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn die Preise von OVP Spielen (die es so nicht mehr oder zumindest eine Zeit lang nicht mehr) teilweise höher sind als auf der Kickstarter Kampangenseite. Und ich denke der Markt reguliert sich da von selbst und es kommt am Ende ein Preis dabei raus, der den aktuellen Wert des Spiels darstellt. Ob man bereit ist diesen zu zahlen … nun das muss jeder selbst entscheiden.
Dann noch mal was zum Thema: Direkt nach der Kickstarter Auslieferung verkaufen.
Auch hier habe ich nicht vor das Hauptberuflich zu tun (sonst wäre das definitiv anmeldepflichtig). Auch habe ich das bisher noch nicht gemacht. Doch die aktuelle Situation (Platz, Geld) liefert überzeugende Argumente noch mal genau über die Entscheidung vor 1 oder 2 Jahren nachzudenken. Was damals als gute Idee zu einem Pledge geführt hat, kann mittlerweile reflektierter gesehen eine schlechte Idee gewesen sein. Zum einen, weil man mittlerweile andere (ähnliche) Spiele hat oder weil einem einfach bewusstwird, dass man die Spiele nicht ewig lagern kann um auf die entsprechende Zeit und Spielegruppe zu hoffen. Deshalb werde ich einige Kickstarter Titel direkt nach dem Erhalt verkaufen (u.a. Bloodborne, Tainted Grail usw.). Und gerade bei Tainted Grail muss ich hoffen auf Null rauszukommen, wenn ich den All-In verkaufe. Den so gut waren die Kritiken ja nicht. Das mag dann persönliches Pech sein, aber genau das meine ich mit Risiko. Bei Kickstarter Spielen gibt man viel Geld aus ohne zu wissen, ob das Spiel gut wird. Und dann bekommt man (wie gesagt ich war noch nicht in der Situation, da ich kaum was verkaufe) beim Verkauf gesagt, dass man gefälligst nicht gierig sein soll und das Spiel am besten unter der UVP verkaufen soll…. Nicht fair!
Ich kann eure Meinung durchaus verstehen (ich selbst sehe es ja auch nicht ein für manche Spiele so viel Geld zu zahlen). Aber ich finde ihr habt die Verkäufer in eurem Beitrag viel zu negativ dargestellt.
Dennoch ein interessanter Podcast, den ich mir weiterhin anhören werden. 🙂
Viele Grüße
Jens
Hey Jens – vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar / dein Feedback. Falls du ggf. doch etwas mit uns diskutieren willst: Du erreichst uns über Discord: https://discord.gg/zTyTsh7Fm8 – Würden uns freuen da von dir zu hören.
Hi Jens,
erstmal vielen Dank für den sehr ausführlichen Kommentar. Und ja ich stimme Dir zu, die Verkäufer kommen im Podcast schlecht weg. Ich denke aber auch wir haben recht deutlich aufgezeigt WARUM dies der Fall ist.
Natürlich ist es legitim ein Spiel im nachhinein doch nicht zu wollen und zu verkaufen und natürlich muss die Person nicht auf Versandkosten oder anderen Gebühren sitzen bleiben. Das sind alles Dinge die jeder von uns aktzeptiert und sicher auch bereit ist zu bezahlen. Wir sprechen ja aber eher von den Extrembeispielen bei solchen Verkäufen. Sprich Gekauft für 250 EUR (inkl. Versand etc) um es dann für 400 oder 500 EUR zu verkaufen.
Bzgl. dem Teil mit dem Lügen, das ist halt Erfahrungswert. Es sind oftmals halt immer wieder die gleichen Leute, welche mit den gleichen Sprüchen kommen und immer wieder mit den entsprechenden Preisen auffallen. Das kann man beim 1. oder 2. mal glauben aber beim 5. mal wirds halt unglaubwürdig und wenn Leute dann so oft mit Gewinn versuchen die Spiele zu verkaufen ist da halt definitiv ein Handel und somit ne Anmeldung bzgl. Steuern fällig auch wenn es nur nebenbei und nicht hauptberuflich gemacht wird. Das machen nur wohl die wenigsten und hier sprechen wir halt ganz klar von Steuerhinterziehung das sollte man sich da schon bewusst machen.
Versteh mich nicht falsch, wenn ein Spiel OOP ist und der Preis deswegen nach oben geht (German Railroads, Blood Bowl, Rumms etc. etc.) ist das legitim das man sich da an den Marktpreisen orientiert, nur dieses gezielte und dauerhafte „Ich kauf das um es mit Gewinn weiter zu verkaufen.“ ist nunmal rechtlich gesehen mehr als kritisch zu betrachten sofern es nicht steuerlich als Gewerbe angemeldet ist und meiner Meinung nach moralisch halt echt nicht unterstützungsfähig für mich persönlich.
Ich hoffe Du verstehst meinen Standpunkt auch wenn er natürlich sehr konträr zu deinem ist (was ja nix schlimmes ist) und hast weiterhin viel Spaß am Podcast. Ansonsten kann ich Bastis Einladung nur wiederholen. Komm gern auf den Discord da kann man auch oft andere Themen besprechen die nicht immer direkt im Podcast behandelt werden. 🙂
Ach übrigens Jens, was MvM angeht das gibt’s aktuell wieder auf Deutsch direkt bei Riot als Wave 2 wieder auf 1000 begrenzt:
https://merch.riotgames.com/de-de/product/mechs-vs-minions-german-wave-2/